THE BREW


Anfang dieses Jahres stieß ich per Zufall auf eine Blues-Rock-Formation namens "The Brew". Daraufhin legte ich mir das aktuelle Album (aus Febr. 2010) der Band mit dem Titel "A million dead stars" zu. Als alter Blues-Rock-Fan war ich von der Klasse dieser Scheibe hellauf begeistert. Die 11 Songs der klassischen 3-Mann-Formation sprühen richtiggehend voller Frische und Energie. Sie wirken rhythmisch sehr stark. Neben krachenden E-Gitarrenriffs gibt es auch viele ruhige und psychedelische Momente. Es handelt sich um eine Mischung aus dem Sound der späten Sechziger und frühen Siebziger Jahre - insbesondere ihrer Vorbilder Jimi Hendrix, Led Zeppelin, The Who, Stevie Ray Vaughan plus einige zeitgenössische Einflüsse, in etwa von der australischen Band Wolfmother. Die ausschließlich 11 Eigenkompositionen ihres dritten Studioalbums spiegeln die entfesselnde Power und impulsive Spielfreude wider, mit der die 2004 gegründete Band auch bei ihren Konzerten begeistert.

Meine 3 persönlichen Lieblingssongs auf der rundum gelungenen CD sind "Every gig has a neighbour", "Just another night"
(rocken jeweils richtig gut ab), sowie "Kam" (super Rock-Ballade).

Lt. Einschätzung von BBC-Redakteuren ist "The Brew" eine der derzeit heißesten Newcomer-Bands aus Großbritannien und diese hat eine große Zukunft vor sich. Der Hauptgrund für das Urteil der Rundfunk-Fachleute liegt in dem Ausnahme-Talent der drei mehrheitlichen jungen Musiker:

Gitarrist/Leadsänger Jason Barwick (geb. 10.06.1989) wird mit Jimi Hendrix und Jimmy Page verglichen; Drummer Kurtis Smith (geb. 01.03.1988) mit dem legendären Led Zeppelin-Schlagzeuger John Bonham; Am Bass und als Background-Sänger werden die beiden jungen Kerle von Tim Smith, dem Vater des Drummers, begleitet.
Am 23.03.2010 hatte ich persönlich das Vergnügen diese Band live zu erleben, und zwar in der Garage-Deluxe in München.

Ein kleiner, aber recht feiner Rockclub. Die Band legte gleich von Anfang an ein hohes Tempo vor - Blues-Rock alleeerster Güte. Nicht umsonst heißt es, dass Jason Barwick bereits, trotz seiner Jugend, zu den Top Ten Gitarristen Großbritanniens gezählt wird. Sein Gitarrenspiel ist extrem ausgelegt an die großen Vorbilder Jimi Hendrix, Jimmy Page und Stevie Ray Vaughan. Drummer Kurtis Smith ist ein würdiger Nachfolger der Drummer-Legenden, wie John Bonham und Keith Moon (The Who). Auch er gehört berechtigterweise bereits zu den Top-Schlagzeugern Großbritanniens. Das bei Live-Konzerten obligatorische Drummsolo war alleeerste Sahne. Es war eine meisterhafte Demonstration höchster Schlagzeugtechnik, wobei er einen langen Part nur mit den bloßen Händen absolvierte. Tim Smith der Bass-Gitarrist und Background-Sänger tritt optimal als Verbindungsmitglied auf, und macht durch sein gekonntes und treibendes Bassspiel die Band zu einer festen Einheit.

Einer der vielen Höhepunkte des Konzerts war der Coversong "Voodoo child" von Jimi Hendrix. Der Song wurde von "The Brew" nicht nur einfach nachgespielt, sondern erhielt eine eigene wunderbare Note, durch eingebaute, unerwartete Solis. Im Mittelteil des Songs wurde ansatzlos auf "Rock´n Roll" von Led Zeppelin gewechselt, um dann im letzten Part wieder auf Voodoo child zurückzukommen.

Nach über 2 Stunden Blus-Rock-Power ging das anwesende Publikum mehr als zufrieden nach Hause. Ein rundum gelungener Abend mit einer überaus symphatischen Band. Nach meiner Meinung dürfte die Band eine rosige Zukunft vor sich haben, sofern sie weiterhin so bodenständig bleiben. Bei der Klasse von "The Brew" werden die Hallen für ihre Live-Konzerte garantiert zukünftig um einiges größer ausfallen. Wir waren auf jeden Fall dabei, als sie noch in kleinen Clubs/Hallen spielten.

Von einem großen Rock-Magazin in Großbritannien wurden sie bereits zur besten Band 2006/2007 gewählt, und finden sich regelmäßig unter den Top Ten der Top-Artists von Myspace.
Bisheriges Material der Band:
2006 The Brew
2007 Fate and time (E.P.)
2008 The Joker
2008 Live in Belgium (DVD)

Mit rockigen Grüßen aus FFB
Roland Müller

BEATLES IN TAHITI


4.8.2010

Liebe Freunde,

passend zur Urlaubszeit hat Dominik Schott ein kleines Beatles-Ferien-Special geschrieben. Und ich habe im Netz zwei seltene Fotos dazu gefunden.

Viel Vergnügen und Good Day Sunshine,
Thomas Kraft

FOREIGNER: JUKE BOX HERO

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